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Was ist Psychotherapie?

Psychotherapie ist ein Prozess, der zu einem gesünderen und bewussteren Leben führt.
Ziele, Wünsche, Träume rücken in erreichbare Nähe.

Die Behandlungen erfolgen vor allem durch Gespräche bzw. werden diese durch verschiedenste
Interventionsmethoden unterstützt. Behandlungen unterliegen ausnahmslos Ärzten
(z.B. medikamentöse Behandlung) oder Psychotherapeuten (z.B. mit Gesprächen).

Die Therapeutin orientiert sich an den Fähigkeiten und positiven Erfahrungen der KlientInnen.
Unterstützt deren Autonomie, fördert ihre Handlungskompetenz und stärkt die Selbstbestimmung.

Bei manchen Krankheitsformen ist eine Kombination von medizinischer und psychotherapeutischer
Behandlungen am wirksamsten.

Wann kann Psychotherapie hilfreich sein?

Wenn Leidenszustände und Probleme alleine oder mit Hilfe von Freunden nicht mehr
bewältigt werden können, oder diese immer wieder auftreten.

Oder einfach „nur“ um ein gesünderes und bewussteres Leben zu führen.

Leiden Sie unter

… Überforderung, Erschöpfung, Lustlosigkeit, Einsamkeit, kreisende Gedanken, Angstgedanken,
Ein- oder Durchschlafproblemen, Unentschlossenheit, … ?

… Lebenskrise, Depression, Burnout-Syndrom, Angst, Panik, Sucht (Alkohol, Drogen, Spiel, Kauf, Arbeit)?

… Familiengeheimnisse, Gewalt oder andere Schockerlbnisse ?

… schwierige Beziehungen in der Familie, Nachbarschaft oder im Beruf?

… Trennungssituationen vor, während oder nach Scheidungen?

… ungewollter Kinderlosigkeit, Adoption/Pflegschaft?

Verschwiegenheit

Die Psychotherapeutin ist gesetzlich zur Verschwiegenheit verpflichtet. Das erleichtert, sich offen mit
Problemen/Zielen auseinanderzusetzen. Bei Gruppen werden die Gruppenmitglieder angehalten, sich
dieser Verschwiegenheit anzuschließen.

Erstkontakt/Erstgespräch

Findet per Telefon statt und ist Kostenlos. Hier wird abgeklärt:  Kosten, Rückerstattungsmöglichkeit von Ihrer Kasse. Dauer. Wie finden Sie mich. Absageregelung, und Fragen, die Sie sich schon vor dem Anruf zu Recht gelegt haben [keine Therapieinhalte !].  Mehr unter Erstkontakt zu lesen.

Wer darf sich Psychotherapeutin nennen?

PsychotherapeutInnen dürfen sich nur jene Personen nennen, welche die gesetzliche Ausbildung nach
§ 6 Abs. 2Z4 PthG (diese dauert mehr als 7 Jahre) erfolgreich absolviert haben und die in der
PsychotherapeutInnen-Liste des Ministeriums für Gesundheit, Sport und Konsumentenschutz eingetragen sind.

Passt meine Therapeutin für mich?   Vielleicht wichtiger als die Methode, ist die „Chemie“ zwischen PatientInnen und Therapeutin. Wir passen (nicht) zueinander! Kann das sein? Ja. Sollte die PatientInnen oder die Therapeutin nach den ersten Stunden dies bemerken, ist es vorteilhaft, sich eine/n andere/n Therapeuten/in zu suchen, z.B. nach Kriterien wie: anderes Geschlecht, andere Methode, in einer anderen Stadt etc.

Psychotherapeutische Methode

Meine psychotherapeutische Methode ist Systemische Familientherapie.
Es gibt eine Reihe anerkannter psychotherapeutischer Methoden z.B. Analytische -, Gestalt -, Personenzentrierte -,
Verhaltenspsychotherapie, usw. Der Unterschied zwischen den Methoden liegt im Wesentlichen darin, welches
Verständnis von Persönlichkeitsstruktur des Menschen und von der Entstehung psychischer Störungen der
jeweiligen Methode zugrunde liegt und welche Verfahren daher für die Heilung und Linderung von seelischen
Problemen angewendet werden.

Die Systemische Familientherapie versteht die Probleme des Einzelnen im Zusammenhang mit seinen sozialen
Beziehungen und seiner aktuellen Lebenssituation. Diese Methode richtet Ihre Aufmerksamkeit auf die Interaktionen
in Ihrem sozialen „System“, wie z.B.  Familie, Partnerschaft, Beruf, gesellschaftliches Umfeld und geht von den dort
vorhandenen Fähigkeiten und Stärken bzw. Defiziten aus.

Eine Grundphilosophie der systemischen Theorie basiert auf der Überzeugung, dass wir Menschen alle Anlagen,
um uns vollständig zu entfalten, in uns tragen. Jeder Mensch hat eine Lebenskraft in sich, die als ein „Schatz“
gesehen werden kann. Dieser Schatz ist da, selbst wenn der Mensch über Zeiten hinweg nicht in direktem Kontakt
mit ihm steht. Dies bedeutet,  dass in ihren Körpern eine Weisheit innewohnt.

Eine weitere wichtige Grundannahme der Systemischen Therapie ist, dass es keine objektive Realität gibt, sondern,
dass jeder Mensch sein eigenes Bild von der Welt schafft.
Zwei Grundgebote:  Akzeptanz: „Achte die Vielfalt menschlicher Welten!“
Respekt: „Schätze den Anderen im Zusammenleben als ebenbürtig!“

Ziel der Systemischen Therapie ist es, festgefahrene Strukturen aufzubrechen, um so das System in ein neues
Gleichgewicht zu bringen. Hierbei wird ein besonderes Gewicht auf die Kommunikationsmuster innerhalb eines
Systems gelegt.